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Unser Verein

Unser Verein umfasst die beiden Sparten Fußball & Damengymnastik.

Im Jugendbereich bestehen Spielgemeinschaften mit den Vereinen

VFL Bad Neustadt, DjK Leutershausen, TSV Brendlorenzen & DJK Windshausen.


Wenn du Mitglied bei uns werden möchtest, klicke einfach auf den Button, fülle das Formular aus und sende es uns an svburgwallbach@gmail.com. Wir freuen uns auf dich!

Fussballplatz

Unsere Mannschaften

Saison 2026/2027

(SG) SV Burgwallbach / DJK Leutershausen

Die (SG) SV Burgwallbach / Leutershausen stellt in der Saison zewi Mannschaften im Spielbetrieb des Bayerischen Fußballverbandes (BfV). 

Die 1. Mannschaft spielt unter der Leitung von Frank Geßner in der A-Klasse Rhön 3.

Die 2. Mannschaft spielt unter der Leitung von Michael Treibel in der B-Klasse Rhön 3.

Das Training der beiden Mannschaften findet gemeinsam dienstags und freitags je 19:00 Uhr nach Absprache in Burgwallbach oder in Leutershausen statt.

Erfolge

1. Mannschaft: Meister Kreisklasse Rhön 3 2013/2014

2. Mannschaft: Meister B-Klasse Rhön 4 2016/2017

Aktuelle Spieltage & Ergebnisse

 
Hier findest du alle Infos.

Unser Team

Vorstandschaft

Marcel Mölter

1. Vorstand

Julian Ziegler

Kassier

Michael Wirsing

Beisitzer

Finn Baumeister 

Beisitzer

Markus Fleckenstein

2. Vorstand

Maximilian Kindlein

Abteilungsleiter Fußball

​Thorsten Fleckenstein 

Beisitzer

Hannes Weikard

Beisitzer

Florian Balling

Schriftführer

Benedikt Floth 

Beisitzer

Frank Gessner

Beisitzer

Jürgen Schrenk

Beisitzer

Vereinshistorie

Der SV Burgwallbach feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Im Jahre 1949 wurde der SV Burgwallbach offiziell gegründet. Freilich wurde schon viel früher in Burgwallbach die Freude am Spiel mit dem anfangs sicher nicht immer rundem Leder entdeckt. Etwa seit 1923 bestand eine Fußballmannschaft, die gegen Mannschaften der umliegenden Ortschaften kickte. Glaubt man den Erzählungen unserer älteren Vereinsmitglieder, so haben wohl Max Gerhard und Alois Kleinhenz das Fußballspiel in Burgwallbach eingeführt. Beide waren in England, dem Mutterland des Fußballs, im ersten Weltkrieg in Gefangenschaft geraten. Von dort wieder zurück, gelang es die erste Mannschaft zu bilden. Gespielt wurde auf einer Wiese am Weihersbach, etwa dort wo heute der Badesee liegt. Wer sich noch an die ursprüngliche Geländeform dort erinnert, kann sich vorstellen, dass es bestimmt nicht einfach war dort, einen geraden Pass zu spielen.

Die ersten Trikots der Mannschaft brachten ihr den Spitznamen Dornröschen ein. Die „Jerseys“ bestanden nämlich aus einem weißen Unterhemd, auf das eine gestickte rote Rose aufgenäht war. Diese gab es zur damaligen Zeit als Zugabe beim Kauf einer Tafel Schokolade. Ob die Herkunft der Röschen oder die Spielweise der Mannschaft für den Spitznamen sorgten, kann heute nicht mehr zweifelsfrei geklärt werden. Jedenfalls führte er dazu, dass sich der 

Verein später „FC Frankonia Burgwallbach“ nannte. 1924 wurde das Spielfeld auf den Mühlberg verlegt, dorthin, wo heute unser alter Sportplatz noch liegt. 1929 bekam der Verein den Namen FC Schwarz – Weiß Burgwallbach. 1932 schloß man sich der DJK an. Als 1933 die DJK von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde, war auch der Burgwallbacher Sportverein betroffen. Trotzdem wurden wohl in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg Spiele gegen umliegende Dörfer ausgetragen. Leider gibt es aber aus dieser Zeit keinerlei Informationsmaterial. Während des Krieges ruhte das runde Leder vollständig.Aber bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurde wieder Fußball in Burgwallbach gespielt. Zunächst ohne Vereinsstruktur, wurde dann am 31. Mai 1949 der SV Schwarz – Weiß – Burgwallbach offiziell gegründet und besteht seitdem ununterbrochen. Am 1. Juni 1950 wurde der Verein auf dem Amtsgericht in Bischofsheim in das Vereinsregister eingetragen. Durch den Abschluss eines „ Amateurschutzvertrages “ trat man am 7. Dezember 1950 dem Bayerischen Fußballverband bei.Die ersten Worte der Satzung, die mit einigen Veränderungen noch heute gilt, lauten: 

„In dem Bestreben, die Sache des Sports in all seinen Arten zu fördern und zu pflegen und den Sport – und Spielbetrieb in regelmäßige und geordnete Bahnen zu lenken und zu leiten, wird hiermit folgende Satzung beraten, genehmigt und verkündet: ...“. Die erste Vorstandschaft bestand aus folgenden Personen:

1. Vorsitzender:                    Gustav Mölter

2. Vorsitzender:                    Egid Mölter

Schriftführer:                        Fritz Reichert

Kassier:                                Lothar Mölter

Beisitzer:                              Oswald Pfaff, Rudolf Mölter, Rudi Stumpf

Jugendleiter:                        Heinz Scholz

Aber es wurde in dieser Zeit nicht nur Fußball gespielt. Ein Vertrag vom 26. Dezember 1951, geschlossen zwischen dem SVB und der „ Kinderbewahranstalt Burgwallbach “, gibt darüber Auskunft. In diesem Vertrag kommt man nämlich überein, die Kosten „für eine Theaterbühne, die der Schreinermeister Arnold für 165,- DM hergestellt “ hatte sowie die 68,- DM für „ den Vorhang mit Schiene und Rollen “ zu teilen. Eigentlich sollte sich der „Gastwirt Reichert“ auch an den Kosten beteiligen, aber er weigerte sich schließlich. Das Vorpodium hatte der Sportverein „alleine angeschafft und bezahlt und es bleibt alleiniges Eigentum des Sportvereines “. Auch der Kauf des Geländes, auf dem der alte Sportplatz liegt, fällt in das Jahr 1950. Am 18. Juli 1950 kamen der Bürgermeister Josef Reichert und Gustav Mölter, der Vorsitzende des SVB, beim Notar Oppelt in Bad Neustadt zusammen, um den Kaufvertrag zu unterschreiben. Außerdem wurde in diesen Jahren die Oberfläche des Sportplatzes verbessert und begradigt. Es wurden einige noch vorhanden Baumstümpfe gerodet, die das Spielen bisher doch noch sehr beeinträchtigt hatten und verhinderten, dass manches gutgemeinte Zuspiel den Mitspieler erreichte. 

Mit Schreiben vom 5. Dezember 1950 hatte der Bayerische Fußballverband dem jungen Verein einen „Totozuschuss“ von 1200, -DM, zweckgebunden für die Errichtung einer Umzäunung des Sportplatzes genehmigt. Dieser Zuschuss mag wohl den jungen Verein in die finanzielle Lage versetzt haben, die oben genannten Anschaffungen zu tätigen. Die Mitgliedsbeiträge, immerhin 50 Pfennige für Erwachsene und 20 Pfennige für Jugendliche, reichten dafür sicher noch 

nicht aus. Am 23. Februar 1972 erhielt der damalige Vorsitzende Alois Brückmann vom Siemens – Konzern in Bad Neustadt die schriftliche Bestätigung, dass dem Verein eine Baracke (im Wert von 500,- DM) kostenlos zur Verfügung gestellt wird. So wurde wenige Zeit später diese Holzbaracke in Bad Neustadt ab - und oberhalb des alten Sportplatzes in Burgwallbach wieder aufgebaut. Sie diente bis zum Neubau unseres jetzigen Sportheimes in den Jahren 1987 und 1988 als Vereinsheim und hat heute als Dammwildunterstand bei Gerold Pfaff eine dauerhafte Verwendung gefunden. Viele Jahre lang musste das Wasser bei jedem Heimspiel mit einem Wasserfass zum Sportplatz hochgefahren und dann in den Boiler gepumpt werden. Da es zu der Zeit am Sportgelände noch keine Versorgung mit Strom gab, wurde das Wasser mit einem Gasofen erwärmt und auch die Beleuchtung geschah durch Gasleuchten. Für Wärme sorgte ein alter Küchenherd, der mit Holz geschürt wurde und es in kalten Wintermonaten kaum schaffte für ausreichende Wärme zu sorgen.

 

All das hatte dann mit der Einweihung des neuen Sportheimes im Jahre 1988 ein Ende. Viele Jahre der Planung waren vorausgegangen, verschiedene Standorte diskutiert und wieder verworfen oder vom Landratsamt bzw. der Unteren Naturschutzbehörte abgelehnt worden. Auch der ursprüngliche Plan ein Sportheim und einen neuen Sportplatz gleichzeitig zu bauen, wurde aufgrund der enorm hohen Kosten von etwa einer Millionen Mark zurückgestellt und zunächst nur das Sportheim gebaut. Aus heutiger Sicht war dies sicher eine richtige Entscheidung.1994 wurde der Bau des neuen Sportplatzes begonnen. Die amerikanischen Streitkräfte hatten zugesagt die Erdarbeiten am Gelände durchzuführen. Aber dann kam der Befehl, dass die Einheiten abgezogen und an einen anderen Standort verlegt werden sollten. Kurz davor konnten die Erdarbeiten aber noch abgeschlossen werden. Dies war ein großes Glück für uns, wäre doch 

sonst die Finanzierung des ganzen Projektes in Frage gestellt worden.Heute kann der SV Burgwallbach stolz auf seine Sportanlagen sein. Bieten sie doch für Jung und Alt die Möglichkeit sich in den verschiedenen Gruppierungen fit zu halten und das Gemeinschaftsgefühl zu pflegen und zu erhalten.

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